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Frau Prof. Margrit Pawloff/ Redaktion "Wortspiele"- Zeitschrift für Schreibinteressierte schickte nach unserem Konzert „Friede auf unserer Erde" (Auftritt am 20.09.14 im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur) einer Sängerin unseres Chores folgende Zeilen:
Hallo Ingrid,
lieben Dank für die Möglichkeit am Konzert teilzunehmen. Ich war mittendrin, mitgerissen, voller Gänsehaut und die Tränen kamen mir mehrmals. Ich versuchte mitzusingen und hatte doch einen Kloß in der Kehle.
Ihr macht da eine wundervolle Sache, verbindet die Musik mit der Botschaft, seid mitten im Kreis Gleichgesinnter und bringt Euch und die ganze Familie mit ein.
Weiterhin viel Glück auf den Weg.
zu unserem Auftritt am 16.08.2014 bei der grh Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e. V. in Dresden
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Wie die Alten sungen …
Ursula Hofer, Berlin
( Aus „ Wortspiegel“ – Zeitschrift für Schreibgruppen und Schreibinteressierte / Herausgeber Bürgerverein Berolina e. V., Juni 2014 )
Als Elke und ich den Saal betraten, trafen wir auf eine ältere Dame, die uns freundlich empfing und ansprach. Als wir sagten, wir kommen zum ersten Mal zu einer öffentlichen Probe des Ernst- Busch- Chores, wünschte sie uns beste Unterhaltung, viel Vergnügen und hoffentlich auch ein erneutes Wiedersehen.
Im Saal herrschte reges Leben. Überall begrüßten sich Männer und Frauen, die den Eindruck erweckten, sich schon lange zu kennen, freundschaftlich verbunden zu sein, und die sich offensichtlich herzlich über das Wiedersehen freuten. Blumensträuße und kleine Geschenkpakete wechselten die Besitzer, es wurde wohl zum Geburtstag und anderen Anlässen nachträglich gratuliert.
Um uns herum summte es wie in einem voll besetzten Bienenkorb. Beim Umschauen stellte ich fest, dass das Alter der Personen in diesem Saal so zwischen sechzig und siebzig Jahren sein muss, also befand ich mich in meiner Generation.
Und wer war nun Chorsänger und wer Zuhörer?
Ein junger Mann, so Mitte Dreißig, stand plötzlich auf, trat vor ein Notenpult, klopfte auf seine Noten, und im Nu formierten sich die Chorsänger reihenweise an ihren Plätzen, es wurde absolut still im Saal.
Vor uns stand in größter Disziplin der seit Jahrzehnten berühmte Ernst- Busch- Chor. Eine Legende!
Der Chorleiter gab einige Anweisungen, die Tonlage wurde eingestimmt, er hob die Arme und gab damit das Zeichen, das angesagte Lied anzustimmen.
Und dann rauschten, klangen und jubilierten die Töne durch den Raum, der Chor sang aus voller Kehle und tiefstem Herzen die alten bekannten Lieder aus meinem vergangenen Land.
Die Erinnerungen überwältigten mich fast, und ich war begeistert und zutiefst gerührt über die großartige Leistung dieses Chores. Die Chorgemeinschaft hat wohl ein Durchschnittsalter von ca. sechzig Jahren.
Wer denkt, das ist zu alt für eine solche kulturelle Leistung, wird hier eines Besseren belehrt.
Was da über die Bühne ging, war absolutes Können, verbunden mit größtem Engagement aller Chormitglieder. Meisterhaft!
Ich bin keine gute Sängerin, denn meine Stimme ist mit mir alt geworden, und ich erhebe sie nur noch, wenn mir niemand zuhört. Aber hier musste ich mit einstimmen, wenn es klang….und der Friede ist kein Geschenk der Natur, oder…und weil der Mensch ein Mensch ist…
Diese Texte haben nichts an ihrer Aussage und Bedeutung verloren. Nach zweieinhalb Stunden war die Chorprobe vorbei.
Für mich war sie ein herzerfrischendes Erlebnis und die Bestätigung, dass in einer Gemeinschaft, egal wie alt ihre Mitglieder sind, eine große Kraft wohnt, wenn sie ein gemeinsames Vorhaben, ein vereinendes Ziel hat.
(Ulla Hofer war viele Jahre Direktorin der Heinrich-Heine-Oberschule in Berlin- Mitte)
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Am 10. April 2014 ging eine Spende von 100 € von der Familie Engelhardt bei uns ein.
Beigefügt war der Text: "weiter viel Erfolg".
Für die Spende möchten wir uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken. Und was den Erfolg betrifft:
Die Sängerinnen und Sänger des Ernst-Busch-Chors geben sich alle Mühe.
nach unserem Januarkonzert am 18.1/19.1.2014 im Russischen Haus der Wissen-schaft und Kultur:
Frau Dr. Roßberg (Leiterin vom Chor der Fröhliche Rentner) übermittelt dem Ernst- Busch- Chor Berlin herzliche Grüße. Sie war von dem Januarkonzert 2014 tief beeindruckt. Es wäre ein sehr unspruchsvolles Programm gewesen. Der Chor hatte ihr gut gefallen. Dazu die Moderation. Sie gratuliert dem Chor zum neuen künstlerischen Leiter Daniel Selke. Sie freut sich, dass der Chor einen würdigen Nachfolger für Kurt Hartke gefunden hat, der die Tradition des Ernst- Busch- Chores Berlin erhalten und weiter führen wird.
Telefonat, aufgezeichnet von Uschi Joseph am 20.01.2014
20.01.2014 / Feuilleton / Seite 12
Ernst-Busch-Chor
Von Jochen Fischer
Weitere Meinungen finden Sie unter
Mitteilungen der Ernst-Busch-Gesellschaft
Gemeinsam mit dem Neuhofer Bergarbeiterchor zu Gast bei der Fraktion der Linken im Bundestag
Sendung von Deutschlandradio Kultur am 4. Februar 2011
Es gibt keine Termine heute.
Es gibt keine Termine in den nächsten 7 Tage.
Letzte Aktualisierung: 25.8.14HL, 27.08.14K.M.,06.09.14KM, 13.12.2014KM, 26.09.14 K.M., 18.11.14KM