Der Mond ist aufgegangen 32
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Der Mond ist aufgegangen,
die goldenen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.
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Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.
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Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind so manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
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So legt euch denn ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder!
Kalt ist der Abend Hauch.
Verschon uns Gott mit Strafen,
und lass uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbarn auch.