Es sind die alten Weisen 54
Text: Johannes R. Becher
Musik: Hanns Eisler
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Es sind die alten Weisen,
die neu in uns ersteh’n
und die im Wind, dem leisen,
von fern herüber weh’n.
Wenn sich die Wipfel neigen
allabendlich im Wind,
dann geh’n durch unser Schweigen
sie, die gefallen sind.
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Es sind die alten Lieder,
die singen neu aus mir,
und wie vor Zeiten wieder
am Abend singen wir.
Es ist in uns ein Raunen
und wird zum großen Chor,
und zu den Sternen staunen,
staunen wir empor.