Wer jetzig Zeiten leben will 130
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Wer jetzig Zeiten leben will,
muß hab’n ein tapfres Herze,
es sein der argen Feind so viel,
bereiten ihm groß Schmerze.
Da heißt es stehn ganz unverzagt
und setze sich zur Wehre,
daß sich der Feind nicht an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre.
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Geld nur regiert die ganze Welt,
dazu verhilft betrügen;
wer sich sonst noch so redlich hält,
muß doch bald unterliegen.
Rechtschaffen hin, rechtschaffen her,
das sind nur alte Geigen;
Betrug, Gewalt und List vielmehr,
klag du, man wird dir’s zeigen.
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Doch wie’s auch kommt, das arge Spiel,
behalt dein tapfres Herze,
und sind der Feind auch noch so viel,
verzage nicht im Schmerze.
Stehe getreulich, unverzagt,
und setze dich zur Wehre;
wenn sich der Feind auch an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre!